4. Facts and Figures

4.1 Trägerschaft, Partnerinstitutionen und Arbeitszusammenhänge

Im Zusammenhang mit dem Projekt „Stadt.Plan.2020 – Masslose Visionen von Kindern, Jugendlichen und Architekten in der Container-Stadt auf dem Kasernenplatz“ gründete sich der Trägerverein „Vision: Stadt.Plan.2020“, dessen Ziel in der künstlerischen und Wissensvermittlung von Architektur und Stadtplanung für Kinder und Jugendliche besteht. Ebenso setzt sich der Verein für die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen bei den Themen Stadtentwicklung und Lebensraumgestaltung ein.

Das Projekt „Stadt.Plan.2020“ fand im Rahmen des Schweizer Kinder- und Jugendtheaterfestivals SPOT vom 31. Mai bis 6. Juni 2010 statt. SPOT ist das Festival für das professionelle Schweizer Kinder- und Jugendtheaterschaffen. Während 5 Tagen haben 10 Schweizer und 3 ausländische Theatergruppen mit rund 25 Vorstellungen für ein junges Publikum gespielt. Trägerin und Organisation des Festivals ist die Association Suisse du Théâtre pour l’Enfance et la Jeunesse (ASTEJ). Die ASTEJ organisiert seit 1979 regelmässig Festivals des professionellen Kinder- und Jugendtheaters. Seit 1983 sind die Festivals als Wandertreffen konzipiert und finden alle zwei Jahre in einer anderen Schweizer Stadt statt. Die Stationen der letzten Festivals waren: 1995 Winterthur, 1997 Biel, 1999 Luzern, 2001 Baden, 2003 Bern, 2005 Neuchâtel, 2007 Fribourg. In Basel konnten die Vorstellungen im Vorstadt-Theater Basel, der Kleinen Bühne des Theaters Basel, dem jungen theater basel und der Kaserne stattfinden.

Das
junge theater basel ist seit 1977 genau das, was der Name sagt. DER Ort für junges Theater in Basel. Hier können Jugendliche ab 14 Jahren in Theaterkursen ihre ersten Schritte auf der Bühne ausprobieren & hier werden professionelle Produktionen für Jugendliche gezeigt. Das Besondere dieser Inszenierungen ist, dass die jugendlichen Hauptfiguren jeweils von Jugendlichen gespielt werden, die zuvor in den Theaterkursen aufgefallen sind. Erwachse werden von professionellen SchauspielerInnen gespielt. Pro Saison entstehen 2 - 4 Produktionen. Gespielt wird in Schweizerdeutsch. Jede Inszenierung erlebt 20 - 30 Vorstellungen in Basel, bevor sie auf Tournee in die Schweiz geht und zunehmend auch bei internationalen Festivals gespielt wird.

Die Kaserne Basel ist das grösste Zentrum für die freie zeitgenössische Theater-, Tanz- und Performanceszene sowie für innovative Populärmusik in der Nordwestschweiz. Als internationales Konzert- und Gastspielhaus verbindet die Kaserne Basel die künstlerische Avantgarde mit aktuellen popkulturellen Formen. Sie koproduziert und präsentiert Tanz-, Theater- und Performanceprojekte aus der Schweiz und dem Ausland und ist der wichtigste Veranstalter für Theaterfestivals der Region. Für Musikfans ist die Kaserne ein «Place-to-go» – die Veranstaltungen in der Reithalle und den beiden Rosställen bewegen sich von intimen Singer/Songwriter-Konzerten bis zur Mega HipHop-Party, von bereits bekannten oder noch zu entdeckenden Indie-Bands über Reggae bis hin zu moderner Clubmusik. Für diverse Drinks ist in den Rossställen und in der angrenzenden KaBar gesorgt – anregende Gespräche zwischen Stammgästen, Publikum und Künstlern inbegriffen.


Institut Innenarchitektur und Szenografie (FHNW)
- Innenarchitektinnen und Innenarchitekten befassen sich mit Raum als Lebensraum sowie mit den Dingen, mit denen man sich darin einrichtet oder umgibt. Raum ist ein Informationsmedium, in dem wir uns mit unseren Sinnen orientieren. Über diese oft unbewusste Wahrnehmung werden wir in verschiedene Stimmungen versetzt, die unser Befinden beeinflussen. Die Designerinnen gestalten die Atmosphäre und die Anmutungsqualitäten, die Dramaturgie und die Inszenierung eines Raumes. Wir gestalten real und virtuell real, vom einzelnen Objekt bis hin zum dreidimensionalen Ausstellungs- und Erfahrungsraum und zum Event-Design.

Der Bund Schweizer Architekten (BSA) vereinigt verantwortungsbewusste Architekten, die sich mit der Gestaltung unserer Umwelt kritisch auseinandersetzen und sich mit der Verwirklichung von wertvoller Architektur, Städtebau und Raumplanung befassen. Der BSA vertritt die beruflichen Anliegen des Standes. Er wahrt dessen Unabhängigkeit und setzt sich für den freien Wettbewerb ein. Weiterhin unterstützt der BSA die entsprechende Ausbildung, Weiterbildung und Forschung im Architekturwesen. National macht die Organisation ihren Einfluss auf Öffentlichkeit und Behörden geltend indem sie ihre Anliegen vertritt und sieht sich als Informationsvermittler über den Beruf des Architekten und dessen Aufgabe in der Gesellschaft. Der BSA fördert kollegiale Kontakte unter den Mitgliedern und unterhält Beziehungen zu Persönlichkeiten und zu Vereinigungen mit ähnlichen Zielen.

 
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