Lehrerin: Elisabeth Frey
Szenografen: Noémie Ullrich & Katja Linder
Vision: Sightseeing 2020
Alter der SchülerInne n: ca. 17 Jahre

Die Klasse von Elisabeth Frey begann "Stadt.Plan.2020" mit einer intensiven Projektwoche, in der die Klasse unter anderem die Betriebe der Basler Trinkwasserversorgung und den Novartis-Campus besuchten. Unter dem Titel „Stadt wahrnehmen“ entwickelten die SchülerInnen Projektpräsentationen zu unterschiedlichen Themen, wie „Shopping“, „Angsträume“, „Freizeiträume“, usw.. Dazu nutzen sie selbst gedrehte Filme, Powerpoint-Vorträge und Plakate. Die Klasse konzentrierte sich auf die Innenstadt, die Stadtmöblierung und die Vision einer Skyline Basels. Insbesondere sind Räume zum Entspannen und Chillen prioritär für die Jugendlichen. Der Alltag wird von coolen Läden und Shoopingzentren bestimmt. Dennoch gelang es dem Team, den SchülerInnen ein Bewusstsein für den Stadtraum ausserhalb von Marken und Konsum zu geben.

Zitate der SchülerInnen nach der Projektwoche:
„Mir ist das erste Mal bewusst geworden, wie viele Plakate in der Stadt sind.“
„Ich habe mir die Freie Strasse noch nie ab dem ersten Stock angesehen und wusste gar nicht wie die Gebäude dort aussehen.“

Die SchülerInnen stellten fest, dass Basel ein echtes Wahrzeichen fehlt. Seit Jahren streitet Basel für und gegen neue Wahrzeichen der Stadt – Calatrava-Brücke? Nein danke! Neubau des Kunstmuseums und Rocheturm - mal abwarten. Schaulager? Das ist doch in Münchenstein... Und der Messeturm ist nur ein Puzzlestein einer echten Skyline. Die Stadt der Zukunft braucht Wahrzeichen – eine neue Skyline über Kleinbasel oder zumindest im Miniformat einen Baslerstab als Mülleimer - das wäre einmalig in der ganzen Welt!


Zur szenografischen Umsetzung:
Die Jugendlichen des Wirtschaftsgymnasiums wünschten sich neben einem neuen Wahrzeichen Treffpunkte für die Stadt Basel, die ihren Bedürfnissen entsprechen. Durch neue Wahrzeichen soll Basel auch attraktiver für die Öffentlichkeit werden. Heute entwickeln die Städte immer mehr eine eigene Corporate Identity, womit ein gezieltes Stadtbild kommuniziert werden soll. Dazu tragen unter anderem markante Bauwerke oder eine einheitliche Stadtmöblierung bei. Die Postkarte ist eines von vielen Mitteln, die das Stadtbild nach aussen hin kommuniziert. Aus diesem Grund bildeten Postkarten den Kern des Ausstellungskonzeptes für den Container: Die sieben Projekte der SchülerInnen wurden mittels Postkarten ausgestellt und veröffentlicht. Schon von aussen deuteten aufgestellte Bauprofile auf das zukünftige Wahrzeichen eines Hochhauses hin. Die Ausstellung im Container leitetete den Besucher von der Gegenwart in die Zukunft. Durch unterschiedliche Mittel und von visionärem, pinkfarbigen Licht umgeben, konnte er die neuen Wahrzeichen Basels entdecken.


Dieser Container wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von Steudler Press.

Thema:
Sightseeing 2020
Architekt:
Silvan Aemisegger
Klasse:
Wirtschaftsgymnasium